Am 4. Juni 2024 findet die Vernissage zum Buch «Frau Minne und die Zürcher Juden» über die mittelalterlichen Wandmalereien an der Brunngasse und deren Kontext statt
Das neue Buch in der SIG Schriftenreihe widmet sich der Geschichte des einst von einer jüdischen Familie bewohnten Hauses in der Zürcher Altstadt, ausgehend von seinen mittelalterlichen Wandmalereien. Die Vernissage findet am 4. Juni 2024 in Zürich statt.
Das Haus an der Brunngasse 8 mit den mittelalterlichen Wandmalereien ist fester Bestandteil des Zürcher Kulturguts und erfreut sich mittlerweile auch internationaler Ausstrahlung. In den letzten Jahren konnte die Wohnung, eine Liegenschaft der Stadt Zürich, in ein Kleinmuseum mit dem Namen «Schauplatz Brunngasse» umgewandelt werden. Nun erscheint im Chronos Verlag ein umfangreicher Sammelband zu diesem einzigartigen kulturhistorischen Ort als Band 22 der Schriftenreihe des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds SIG.
Das Buch «Frau Minne und die Zürcher Juden. Die mittelalterlichen Wandmalereien an der Brunngasse und ihr Kontext» versammelt rund fünfzehn Beiträge von ausgewiesenen Fachleuten, die nicht nur die Geschichte der Brunngasse, sondern auch weitere Aspekte der jüdisch-christlichen Geschichte im mittelalterlichen Zürich und im damaligen Europa beleuchten. Mit diesem Buch wird eine Lücke in der Wissenschaft geschlossen und dem einst jüdisch bewohnten Haus an der Brunngasse die verdiente Aufmerksamkeit in der Forschung verliehen. Dabei werden Aspekte der Geschichte ebenso wie der Archäologie und Theologie Rechnung getragen.
Vernissage
Buchvernissage zu «Frau Minne und die Zürcher Juden. Die mittelalterlichen Wandmalereien an der Brunngasse und ihr Kontext»
Dienstag, 4. Juni 2024, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Stadthaus Zürich
Stadthausquai 17, 8001 Zürich
Programm
Begrüssungen von Corine Mauch, Zürcher Stadtpräsidentin, und des Präsidenten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes SIG
Gespräch «Das Haus an der Brunngasse 8 im Wandel der Zeit» zwischen Herausgebenden und Autorinnen des Buches: PD Dr. Martha Keil, Prof. Dr. Iris Ritzmann, Dr. Ron Epstein-Mil, Dr. Dölf Wild, moderiert von Dr. Brigitta Rotach (Co-Präsidentin JLG Zürich)
Musik: Synagogenchor Zürich (Leitung: Robert Braunschweig)
Moderation des Abends: Valérie Arato Salzer, Leiterin Kultur SIG
Zum Apéro sind Sie herzlich eingeladen. Sie haben im Anschluss an die Vernissage auch gleich die Gelegenheit, das Buch zu kaufen.
Um Anmeldung wird gebeten bis 30. Mai 2024: events@swissjews.ch (Vermerk «Buchvernissage» mit Angabe der Personenzahl)
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