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Nationaler Trauertag nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Der SIG gedenkt allen Opfern und spricht den Angehörigen sein Beileid aus

Am Freitag begeht die Schweiz einen nationalen Trauertag im Gedenken an alle Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Der Bundesrat hat den Trauertag ausgerufen, um Anteilnahme und Solidarität mit den Betroffenen auszudrücken. Auch die CILV ist betroffen und trauert um zwei Mitglieder. Der SIG spricht allen Opfern und ihren Angehörigen sein Beileid aus.

Die Schweiz begeht am Freitag einen nationalen Trauertag im Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Das tragische Ereignis hat die Bevölkerung weit über die betroffene Region hinaus erschüttert. Zahlreiche Menschen verloren ihr Leben, viele weitere wurden verletzt. Der nationale Trauertag ist Ausdruck des Mitgefühls und der Solidarität der gesamten Schweiz. Er schafft Raum für gemeinsames Innehalten und würdiges Gedenken. Zugleich unterstreicht er die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Zeiten grosser Erschütterung.

Betroffenheit auch in der jüdischen Gemeinschaft

Von der Brandkatastrophe ist auch die jüdische Gemeinschaft in der Schweiz betroffen. Die Communauté Israélite de Lausanne et du canton de Vaud CILV hat den Verlust von zwei sehr jungen Frauen zu beklagen. Der SIG spricht den Angehörigen der Verstorbenen und der gesamten Gemeinde sein tief empfundenes Beileid aus. Die lokale Communauté Beit Yossef de Crans-Montana et du Canton de Valais hat ihre Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe des Unglücksorts und ist entsprechend erschüttert. Der nationale Trauertag erhält dadurch auch für viele jüdische Gemeinden eine weitere persönliche Dimension. Er ist ein Moment der Solidarität und des Mitgefühls mit allen Betroffenen. Der SIG steht der betroffenen Gemeinde in dieser schweren Zeit solidarisch zur Seite.

Würdiges Gedenken in den jüdischen Gemeinden

Der SIG hat seine Mitgliedgemeinden im Vorfeld des nationalen Trauertags auf die Möglichkeit eines würdigen Gedenkens hingewiesen. In den Gemeinden wird der Trauertag entsprechend begangen, unter anderem mit einem gemeinsamen Innehalten zu Beginn des Maariw-Gebets am Freitagabend. Teilweise werden einleitende Worte des Rabbiners in die Tefila aufgenommen. Diese Formen des Gedenkens sind Ausdruck von Solidarität, Mitgefühl und Verbundenheit mit den Opfern und ihren Angehörigen. SIG-Präsident Ralph Friedländer wird zudem an der offiziellen Gedenkfeier des Bundes und des Kantons Wallis in Martigny teilnehmen.

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