Der SIG und die GRA veröffentlichen seit 2008 jährlich einen Antisemitismusbericht. Mit dem Archiv der Berichte können die Entwicklungen der vergangenen Jahre nachvollzogen werden.

Seit 2008 veröffentlicht der SIG gemeinsam mit der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus GRA jährlich einen Antisemitismusbericht für die Deutschschweiz. Mittlerweile erfasst er auch Vorfälle aus der italienisch- und rätoromanischsprachigen Schweiz. Um Methoden und Definitionen genauer zu erläutern, wurde der Bericht 2018 grundlegend überarbeitet. Er ist heute umfassender und enthält ausführlichere Statistiken.

  • Antisemitismusbericht 2021

  • Ganzer Bericht

    Die hitzigen und unversöhnlichen Debatten rund um die Pandemie und deren Folgen führen zu einer verstärkten Verbreitung antisemitischer Haltungen. Das zeigt sich bei den beobachteten antisemitischen Vorfällen und insbesondere bei antisemitischen Verschwörungstheorien, die sich im Umfeld von Massnahmegegnern und -gegnerinnen weiter stark verbreitet haben. Das Niveau der Zahl physischer und verbaler Vorfälle bleibt auf tiefem Niveau aber mit einer Erhöhung. Im Onlinebereich wird eine starke Steigerung verzeichnet. Als Trigger fungierte auch 2021 im Wesentlichen die Coronapandemie.

  • Antisemitismusbericht 2020

  • Ganzer Bericht

    Die Erhebungen zeigen weiterhin ein tiefes Niveau der Zahl physischer und verbaler antisemitischer Vorfälle. Im Onlinebereich fällt die weitere Zunahme antisemitischer Verschwörungstheorien auf, die in hohem Masse neu einen Bezug zur Coronapandemie aufweisen. Die Coronapandemie hat sich generell als Antisemitismus-Trigger erwiesen. Insbesondere im Umfeld der Corona-Rebellen und innerhalb von Telegram-Gruppenchats waren antisemitisch eingestellte Personen und deren antisemitische Beiträge aufgefallen. Als hochproblematisch wird ausserdem die zunehmende Instrumentalisierung der Schoah unter den Corona-Rebellen gewertet.

  • Antisemitismusbericht 2019

  • Ganzer Bericht

    Die Erhebungen zeigen weiterhin eine stabile Entwicklung der Zahl physischer und verbaler antisemitischer Vorfälle. Im Onlinebereich stimmt insbesondere das hohe Niveau antisemitischer Verschwörungstheorien bedenklich. Letzteres stimmt auch für die Westschweiz. Zum ersten Mal werden für 2019 die Ergebnisse der unterschiedlichen Berichte von Deutsch- und Westschweiz in einer gemeinsamen Synthese zusammengefasst.

  • Antisemitismusbericht 2018

  • Ganzer Bericht

    Der Bericht zeigt, dass die Zahl physischer und verbaler antisemitischer Vorfälle ausserhalb des Internets stabil bleibt. Besorgniserregend sind weiterhin antisemitische Äusserungen und Drohungen im Internet und in den Sozialen Medien.

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