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Dialog statt Missverständnisse: Likrat Public ist ab Ende Juli 2026 wieder in den Schweizer Bergen präsent

Likrat Public führt sein Sommerprojekt auch 2026 in den Schweizer Bergen durch. Ab dem 27. Juli sind Vermittlerinnen und Vermittler in Davos, im Saastal und punktuell in Arosa im Einsatz. Mit Dialog, Aufklärung und Information trägt das Projekt dazu bei, das gegenseitige Verständnis zwischen jüdischen Gästen, Einheimischen und der Tourismusbranche zu fördern.
Auch in diesem Sommer setzt Likrat Public sein bewährtes Dialogprojekt in Schweizer Ferienregionen mit jüdischen Gästen fort. Vom 27. Juli bis 14. August 2026 sind die sogenannten Likratinas und Likratinos in Davos und im Saastal präsent, punktuell in Arosa. Auf Abruf steht das Team zudem Ferienregionen wie Grindelwald, Crans-Montana oder dem Blausee zur Verfügung. Das Projekt beginnt traditionell nach dem jüdischen Fast- und Trauertag Tischa Be’Aw, in der Hauptsaison der jüdischen Gäste, und fördert den respektvollen Austausch zwischen Gästen und lokaler Bevölkerung.
Vermittlung und Aufklärung vor Ort
Likrat Public bringt Menschen miteinander ins Gespräch und baut kulturelle Missverständnisse ab. Die Vermittlerinnen und Vermittler stehen jüdischen Gästen, Einheimischen sowie Mitarbeitenden von Tourismusbetrieben als niederschwellige Ansprechpersonen zur Verfügung und beantworten Fragen zu kulturellen Gepflogenheiten und zum Zusammenleben. Ergänzt wird das Angebot durch Informationsbroschüren für die Tourismusbranche und für jüdische Gäste, die praktische Hinweise und Hintergrundwissen vermitteln. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Konflikten vorzubeugen.
Reduzierter Umfang in Davos nach positiven Erfahrungen
In Davos wird das Sommerprojekt 2026 in einem kleineren Umfang durchgeführt als in den Jahren 2024 und 2025. Damals war das Projekt im Rahmen des Massnahmenpakets der Davoser Task Force deutlich ausgebaut worden. Zusätzliche Vermittlerinnen und Vermittler waren im öffentlichen Raum präsent, gleichzeitig wurde ein Hub in Davos als Anlaufstelle für Gäste eingerichtet. Die Erfahrungen und Ergebnisse dieser beiden Sommer fielen insgesamt positiv aus. Vor diesem Hintergrund wird die Präsenz auf der Strasse nun versuchsweise wieder auf das Niveau der Jahre 2019 bis 2023 reduziert und der Fokus stärker auf den zentralen Hub in Davos gelegt. So kann besser beurteilt werden, welche Elemente für den Erfolg des Projekts besonders entscheidend sind und wie die vorhandenen Ressourcen am wirkungsvollsten eingesetzt werden können. Die Anpassungen in Davos tragen gleichzeitig dem Umstand Rechnung, dass der personelle und finanzielle Aufwand des erweiterten Projekts in den vergangenen beiden Jahren sehr hoch war und sich dieses Niveau langfristig nicht aufrechterhalten lässt.
Bewährtes Konzept wird fortgeführt
An den Grundsätzen des Sommerprojekts ändert sich nichts. Likrat Public setzt weiterhin auf Dialog, persönliche Begegnungen und gegenseitige Aufklärung als wirksamste Mittel gegen Vorurteile und Missverständnisse. Auch 2026 bleibt das Sommerprojekt damit ein wichtiger Beitrag für ein respektvolles Miteinander in den Schweizer Ferienregionen.
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