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Drei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 gedenkt der SIG der Opfer des Terrorangriffs der Hamas und erinnert an das bleibende Leid

Der SIG gedenkt der Ermordeten und ist in Gedanken bei den Überlebenden und Angehörigen. Der Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 hat eine ganze Region tief erschüttert. Seine Folgen prägen auch das Leben der jüdischen Gemeinschaft in der Schweiz.
Am 7. Oktober 2023 griffen die Hamas und verbündete Terrorgruppen Israel an. Sie ermordeten Menschen in ihren Häusern, auf den Strassen und an einem Musikfestival und verschleppten Geiseln nach Gaza. Drei Jahre später gedenkt der SIG der Opfer dieses Tages. Hinter jedem Schicksal stehen Menschen, Familien und Gemeinschaften, deren Leben unwiderruflich verändert wurde. Die Trauer der Angehörigen und die traumatischen Erfahrungen der Überlebenden bleiben. Ihnen gelten unsere Anteilnahme und Solidarität.
Die Folgen sind auch in der Schweiz spürbar
Der schreckliche Terrorangriff hat weitreichende und verheerende Folgen ausgelöst und eine ganze Region in eine Spirale der Gewalt und des Hasses geführt. Dieser Hass ist auch in der Schweiz zu spüren. Unmittelbar nach dem 7. Oktober schwappte eine Welle des Antisemitismus über das Land, die bis heute nur bedingt abgeebbt ist. Sie belastet den Alltag vieler Jüdinnen und Juden und beeinträchtigt ihr Sicherheitsgefühl. Der SIG ruft dazu auf, diesem Hass entschieden entgegenzutreten und jüdisches Leben zu schützen. Mit dem Gedenken verbinden wir die Hoffnung auf Frieden für die Menschen in der Region und auf ein respektvolles Zusammenleben hier in der Schweiz.
Gemeinsames Gedenken am Vorabend in Bern
Am Vorabend des Jahrestags, dem 6. Oktober 2026, fand im Menuhin-Forum in Bern eine Gedenkstunde statt. Das Programm umfasste ein Gespräch mit Remo Salman El Hozayel, der beim Angriff auf das Supernova-Musikfestival zahlreiche Menschen rettete, sowie Reden des israelischen Botschafters Tibor Shalev Schlosser und des Historikers Michael Wolffsohn.
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